Funkauslöser Yongnuo RF-605

Yongnuo YN RF-605C*

Yongnuo YN RF-605C*

Nach dem YN RF-602 und dem YN RF-603 brachte Yongnuo nun den YN RF-605 als Topmodell der Funkauslöser ohne TTL auf den Markt. Genau wie der soeben genannte YN 603 ermöglicht auch der Yongnuo RF-605 die Fernauslösung eines Blitzgerätes über Funk. Auch beim aktuellen Model sollte man bei Kauf auf den Buchstaben nach der Typenbezeichnung achten. Ein „C“ steht für die Canon-, ein „N“ für die Nikon-Variante. Im Gegensatz zu den 602er und 603er Modellen kann der RF605 nun sowohl für den Einen, als auch den Anderen Standard konfiguriert werden. Leider muss man sich bei der Einstellung aber entscheiden, das Auslösen beider Varianten gleichzeitig ist leider nicht möglich.

 

Mehrwert gegenüber dem YN RF-603

Mit einem einfachen Knopfdruck kann hier aber vom 602er zum 603er Modus umgeschaltet werden.Das ist jedoch nicht alles, was den Mehrwert gegenüber den Vorgängern darstellt. Der RF605 ermöglicht es ganz einfach zwischen 16 verschiedenen Funkkanälen zu wechseln. Bisher war dies nur über Dip-Schalter im Batteriefach möglich. Jetzt geschieht dies ganz einfach über Tastendruck. Der Haupt-Mehrwert dürfte für die meisten jedoch die Möglichkeit sein bis zu 6 Gruppen in allen erdenklichen Kombinationen anzusteuern. Auch dies geschieht wiederum ganz einfach über einen Tastendruck auf einen der rechts neben dem Display befindlichen Buttons. Welche Gruppe, bzw. welche Gruppen derzeit aktiv sind erkennt man daran welcher Button derzeit grün leuchtet.

 

Das Display des RF-605

Welche Blitz-Gruppe(n) derzeit aktiv ist wird neben allen anderen getätigten Einstellungen auf dem kleinen, aber beleuchteten Display dargestellt. Einzig eine Anzeige zum aktuellen Ladestand des Akkus fehlt. Insgesamt ist dies jedoch zu verschmerzen, denn die beiden AAA-Zellen halten lange durch und ein Satz Ersatz-Akkus braucht nicht viel Platz.

 

Yongnuo YN RF-605C*

Yongnuo YN RF-605C*

Nutzung des RF-605 als Kamera Fernauslöser

Wie bereits der Vorgänger hat auch das neue Model die Möglichkeit über einen Klinken-Anschluss die Kamera auszulösen. Die dafür genutzte Buchse findet man an der selben Stelle wie auch schon beim Yongnuo 603 II. Ist die Kamera über das entsprechende Kabel mit dem Auslöser verbunden, kann diese durch halbes Durchdrücken des Auslöserknopfes scharf stellen. Beim vollen Durchdrücken wird die Aufnahme dann wie gewohnt ausgelöst.

Auch der YN-RF605 benötigt für den Betrieb zwei AAA-Akkus, oder Batterien. Wir verwenden hierfür die HIER vorgestellten Eneloop, mit den wir bisher immer zufrieden waren.

 

Fazit zum Yongnuo RF-605

Der Yongnuo YN RF-605 kann alles was auch schon der RF603 konnte und noch etwas mehr. Und genau dieses etwas mehr macht ihn für diejenigen interessant, die gerne mit Blitzgruppen arbeiten. Die einfache Bedienung und die vielfältigen Möglichkeiten machen ihn zu einem Top Begleiter.

Im Zusammenspiel mit dem Funkauslöser Commander Yongnuo 560-TX und/oder den Yongnuo-Blitzen YN560 III, YN560IV, oder dem Topmodell der manuellen Blitzgeräte von Yongnuo dem YN660 kann dieser Transceiver seine Stärken voll ausspielen. Die Zuverlässigkeit und Reichweite ist genauso wie bei den YN603II.

Wer also einen manuellen Funk-Fernauslöser (ohne TTL-Unterstützung) sucht und irgendwann auch einzelne Blitzgruppen einzeln ansteuern möchte ist mit dem aktuellen Flagschiff von Yongnuo gut beraten. Wer auf die Gruppenfunktionalität jetzt und mittelfristig verzichten kann, kann auch beruhigt zu dem im Verhältnis deutlich günstigeren Yongnuo YN RF-603II greifen.

 

 

 

 

 

 

 

Hier unser Unboxing zum Yongnuo YN RF-605C

 

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